Apfelkuchen

Mehrere meiner Kinder mit Anhang sind einer der Karnevalshochburgen entflohen und haben Zuflucht bei uns gesucht. Das finden der Beste und ich ganz wunderbar!
Zur Begrüßung haben der Beste und ich gemeinsam eine Lasagne produziert, und ich habe schon nachmittags in aller Ruhe einen Hefe-Apfelkuchen vom Blech gebacken.
Hefeteig kann ich ganz gut, und wir haben immer noch Äpfel von unserem Boskop -Apfelbaum, die wir in einem kühlen Raum gelagert haben.
Also habe ich Hefeteig angesetzt und zum Gehen auf die Heizung gestellt.


Dann habe ich die Äpfel geschält und in Spalten geschnitten.


Als ich damit fertig war, habe ich noch ein Weilchen gewartet, dann den aufgegangenem Teig noch einmal gerührt, auf ein Backblech gegeben und gleichmäßig darauf verteilt.


Auf den Teig habe ich dann die Apfelspalten gelegt und das Ganze bei 175°C und Umluft in den Backofen gestellt – ungefähr für eine halbe Stunde.
Dann habe ich den Kuchen noch mit Zimtzucker bestreut – fertig.


Die Boskop-Äpfel von unserem Baum sind einfach perfekt geeignet für Apfelkuchen und auch für Apfelmus. Sie haben genau die richtige Balance von Säure und Süße, und sie lassen sich hervorragend lagern.
Wenn man den Raum betritt, in dem sie seit Oktober in einem Regal auf den Verzehr warten, kommt einem der wunderbare Apfelduft schon entgegen.


Mitzuverfolgen, wie sich aus dem winterlich kahlen Baum


erst Blätter und dann Blüten entwickeln,


erste Fruchtansätze zu sehen sind und schließlich die rotbäckigen, erntefertigen Früchte daran hängen, ist immer wieder eine Freude.


Es gibt aber auch Jahre, in denen es nur sehr wenige Blüten und entsprechend wenige Früchte gibt.
Als es im vorletzten Jahr während der Apfelblüte noch einmal Frost gab, konnten wir keinen einzigen Apfel ernten …
An all das denke ich während des Backens jetzt und an die Kinder, die gleich da sein werden.
Der Hefeteig duftet, und dann der Zimt auf den vom Backen karamellisierten Äpfeln.
Ich merke, wie zufrieden mich das Werkeln in der Küche macht, und wie glücklich ich bin.


An einem ganz gewöhnlichen Donnerstagnachmittag im Februar.

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